Drei Schritte für ein besseres Amazon SEO

Wer hätt’s gedacht: Mittlerweile wird die Amazon-Suchmaschine für Produkte häufiger verwendet als die Google-Suchmaschine. Wer sein SEO auf Amazon verbessern möchte, muss sich nur an diese einfachen Schritte halten.

Google ist nach wie vor die größte Suchmaschine aller Zeiten – allerdings beginnt dort nicht auch automatisch immer die Suche nach etwas. Amazon ist nämlich gerade dabei, Google in Punkto Produktsuche zu überholen, oder mit anderen Worten: Die Menschen beginnen ihre Produktsuche bei Amazon. Suchmaschine ist aber nicht gleich Suchmaschine, denn auf Amazon funktioniert das ein wenig anders als auf Google. Die Amazon-Suche ist schließlich auf den Verkauf von Produkten ausgerichtet – und nicht auf den Verkauf von Werbeanzeigen, wie es auf Google der Fall ist.

Der bekannte SEO Blog Moz hat nun – unter Zuhilfenahme von Zahlen der Marktforscher von Comscore – eine Anleitung für das Verbessern der eigenen Amazon-Suchergebnisse veröffentlicht. Diese richtet sich in erster Linie an Online-Händler, die ihre Produkte neben dem eigenen Shop auch auf Amazon anbieten. Mit diesen drei Schritten landet man garantiert bessere Platzierungen auf Amazon

1. Produktkategorisierung

Für gelistete Produkte gibt es auf Amazon zwei verschiedene Ansichten: die Listenansicht auf der einen und die Galerie-Ansicht für ein Produkt auf der anderen Seite. Angezeigte Suchergebnisse werden von der linksbündigen Filterleiste gezeigt. Der erste zu erledigende Schritt ist, das eigene Produkt auf diese Ansichten und die Filter zuzuschneiden. Hierfür bietet Amazon sogar ein eigenes Katalogsystem namens Amazon Seller Central an, mit dem sich Produkte kategorisieren lassen. In diesem System sollte man seine Produktmerkmale so genau wie möglich eingeben, sodass eine blaue Blumenvase auch in den entsprechenden Farbfiltern gelistet wird.

Produkte werden mittlerweile häufiger auf Amazon gesucht als auf Google.

Produkte werden mittlerweile häufiger auf Amazon gesucht als auf Google.

2. Anpassung der URL

Um die URL eines Artikels zu optimieren, gibt es eine ganze Menge an Parametern, die man beachten kann. Die wichtigsten davon sind:

  • Keyword: Dies ist die Produktbezeichnung, nach der ein Kunde auf Amazon sucht (zum Beispiel „Blaue Eieruhr“).
  • Node: Node ist eine numerische Zeichenfolge, die einem Baumdiagramm von Amazon zugeordnet ist und einen bestimmten Ast darin meint – denn jede Kategorie hat ihre eigene Nummer. Die Kategorie für Eieruhr lautet „Haushaltsgeräte“ und hat die ID 140239237.
  • Brandtextebin: Dieser Extra-Parameter am Ende der URL dient dafür, dass Händler überprüfen können, wie sich das gelistete Produkt gegenüber anderen Produkten aus dem eigenen Sortiment verkaufen lässt. Zum Beispiel „Blaue Eieruhr Marke WorkoutSeven“ zu „Rote Eieruhr Marke WorkoutSeven“.

Eine für Amazon optimierte URL könnte dann so aussehen: http://www.amazon.com/s?field-keywords=blaueeieruhr&node=140239237&field-brandtextbin=workoutseven

3. Relevanzfaktorendefinition

Neben der URL gibt es noch weitere Faktoren für Amazons Suchalgorithmus. Laut Moz lässt sich der nächste Schritt in Performance- und Relevanzfaktoren aufteilen. Hier eine kurze Erläuterung:

  • Performancefaktoren: Wenn diese Indikatoren so genau wie möglich auf ein vom Händler platziertes Produkt zutreffen, ist es für Amazon attraktiver, es oben in den Suchergebnissen zu platzieren. Hohe Conversions, die Qualität der Produktbilder und der Preis spielen hierfür eine große Rolle.
  • Relevanzfaktoren: Während Performancefaktoren auf Konversions- und Umsatzsteigerung ausgelegt sind, richten sich die Relevanzfaktoren gezielt an den Kunden. Hierfür sind wichtig: Ein aussagekräftiger Produkttitel (Bezeichnung, Marke, Farbe, Größe, Menge etc.), eine möglichst genaue Produktbeschreibung inklusive Bulletpoints sowie eine passgenaue Festlegung von Keywords für die Suche.

Natürlich spielen neben diesen drei großen Bereichen auch Bewertungen eine maßgebliche Rolle. Wir raten aber ausdrücklich von Fake-Bewertungen ab. Besser: Schreiben Sie in Ihrer Bestätigungs-Mail nach dem Kaufvorgang für den Kunden prominent einen Hinweis, dass er sie bewerten soll.

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