Online Shops: 5 Tipps für volle Warenkörbe

Gerade zur Weihnachtszeit wird Online-Shop Besitzern am deutlichsten: Kunden, die nicht nur einen, sondern gleich mehrere Artikel kaufen, sind für Shop-Betreiber ein Traum. Wie sich dieser Traum in die Realität umsetzen lässt, wird hier durch fünf Tipps geschildert.

Das größte Ziel der meisten Shopbetreiber ist die Gewinnung von Neukunden sowie deren Umwandlung zu Stammkunden. Kauft jeder neue Stammkunde jedoch bloß eine Tagescreme für 3,99€, ist das nicht unbedingt die beste Voraussetzung für eine Umsatzsteigerung. Übrigens: einen guten Überblick über das Kaufverhalten seiner Kunden kann man über den durchschnittlichen Warenkorbwert errechnen.

1. Tipp: Anbietung von Zubehör

Wenn sich der Kunde ein Smartphone in den Warenkorb legt, könnte er auch eine Handy-Schutzhülle dazu gebrauchen. Durch passendes, vorgeschlagenes Zubehör lässt sich der Warenkorbwert gut erhöhen. Allerdings wichtig ist jedoch, dass in diesem Beispiel die vorgeschlagene Handy-Schutzhülle das richtige Format hat.

2. Tipp: Leicht teurere Alternativ-Produkte in den Vorschlägen

Eine andere Möglichkeit zur Steigerung des Warenkorbwerts ist das sogenannte Up-Selling. Hierbei wird dem Kunden statt einem Zubehör eine Alternative zum ausgesuchten Produkt gezeigt, die ein wenig mehr kostet. In unserem Beispiel ein Smartphone mit einer leicht besseren Leistung für etwas mehr Geld. Vermutlich kauft sich unser Kunde daraufhin das bessere Modell – der Trick ist, den Preisunterschied nicht zu hoch und nicht zu niedrig ausfallen zu lassen.

Zu viel Auswahl in den Vorschlägen kann den Kunden abschrecken lassen - sind die schwarz-gelben Schuhe besser? Oder doch die roten? (Grafik: amazon.de)

Zu viel Auswahl in den Vorschlägen kann den Kunden abschrecken lassen – sind die schwarz-gelben Schuhe besser? Oder doch lieber die roten? (Grafik: amazon.de)

3. Tipp: Vorräte

Verbrauchsprodukte wie Shampoo werden von Kunden gerne in größeren Mengen gekauft – hier bietet es sich an, XXL-Pakete zum Vorteilspreis anzubieten – das erhöht den Warenkorbwert und die Kundenzufriedenheit.

4. Tipp: Passende Pakete

Unser Smartphone-Käufer hat vermutlich auch ein Tablet oder einen Laptop. Wenn er sich für sein Smartphone eine Hülle kauft, warum dann nicht auch für sein Tablet? Vielleicht sogar im selben Stil? Pakete mit zusammenpassenden Produkten, denen sogar noch ein Kombi-Rabatt beiliegt, sind eine für Kunden beliebte Methode, den Warenkorbwert zu steigern.

5. Tipp: Rabatte ab einem hohen Volumen

Die bewährte Methode einer Versandkostengrenze funktioniert bis heute am besten zur Umsatzsteigerung. Wenn der Kunde ab einem Einkaufswert von 40€ keine Versandkosten zahlen muss, aber im Warenkorb erst 35€ liegen, wird er sich noch etwas dazu kaufen wollen, um sich die Versandkosten sparen zu können. Ebenfalls gut funktionierend ist die Einführung von Extra-Punkten bei umfangreicheren Bestellungen.

Allerdings muss man trotz der auf dem Papier gut klingenden Tipps aufpassen, dass man dem Kunden keinen Galeriebesuch aufzwingt: Gibt man ihm bei den vorgeschlagenen Produkten zu viele Alternativen zum Bestaunen; kann es vorkommen, dass er sich von der Auswahl überfordert fühlt und doch lieber gar nichts kauft. Dennoch sollte man diese Strategien in Maßen ausprobieren – und unbedingt die Entwicklung der durchschnittlichen Warenkörbe der Kunden im Auge behalten.

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